Glenn Millers Leben und sein musikalisches Wirken boten schon zu seinen Lebzeiten jede Menge Stoff für Legenden. Kein Wunder also, dass Hollywood zehn Jahre nach seinem frühen Tod „Die Glenn Miller Story“ auf die Leinwand brachte.

 

EIN LEBEN WIE IM FILM

Der Film von 1954 ist immer noch sehenswert: Als Hauptdarsteller konnte James Steward gewonnen werden – einer der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler, der in den Golden Fifties zum Superstar avancierte. Natürlich hat der Film das Bild von Glenn Miller ein Stück weit idealisiert. Auf der anderen Seite zeichnet er aber doch ein recht authentisches Bild seines Protagonisten. So erzählt er von der materiellen Not des jungen Glenn Miller. Unvergesslich auch die Szene, in der Glenn Miller, der endlich seine eigene Big Band gründen konnte, am ersten Abend einen erkrankten Trompeter durch einen Klarinettisten ersetzen musste: Der unverkennbare Glenn-Miller- Sound war geboren.